August 24

ADHS – und jetzt?

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Wild, laut, kaum zu stoppen: EIN kleiner Tornado

Diagnose ADHS – und jetzt?

Heile Welt, harmonische Familienmomente.

Erledigte Aufgaben, zufriedene Lehrer.

Gemeinsam lachen, Herausforderungen meistern.

Eine Familie – ein Team.

Vorstellungen, überzogen mit dem Schimmer eines rosa Schleiers.

Schon länger holt Dich die Realität ein, Erwartungen werden gesprengt mit ...

  • Regelmäßigen Beschwerden durch Lehrer oder andere Aufsichtspersonen
  • Aussagen, Du habest Dein Kind wohl nicht im Griff
  • Regelmäßig kaputt gehende Sachen
  • Getobe, Gewüte, Geschreie
  • Streit

Hin und wieder treffen auch schöne Vorstellungen zu, nur leider viel zu selten.

Dein Kind fordert Dich, gleichzeitig ist es völlig überfordert mit sich selbst und mit seiner Umwelt.

Doch so abwegig waren Deine Vorstellungen gar nicht.

Die Harmonie, die Du Dir so sehr für Dein Kind und für Deine Familie wünscht, kann erreicht werden.

Nur einfach ein bisschen anders als bei Kindern ohne ADHS.

ADHS – jeder weiß es besser

Ratschläge und Tipp aus allen Ecken.

Bewertungen kommen dabei auch nicht zu kurz.

Bewertungen über Dich und Deine Erziehung.

Eine ganz schön große Mengen an Herausforderungen, Sorgen und Ängsten, die da auf Dir lasten.

Du bist ja auch schließlich nicht als ADHS Experte auf die Welt gekommen.

Doch dass Du Dich mit diesem Thema beschäftigst und auseinander setzt, zeigt schon, dass Du auf dem besten Weg bist, Dein Kind zu unterstützen.

Der Druck lastet von allen Seiten auf Dir und nichts hat bisher wirklich geholfen.

Als wenn das nich reicht kommen obendrauf noch die Umstände und Rahmenbedingungen der letzten zwei Jahre, die es vor allem den Kleinsten unserer Gesellschaft alles andere als leicht machen.

Du wünschst Dir ...

  • Mehr Verständnis von Außen
  • Mehr Ruhe, Ausgeglichenheit Zuhause
  • Eine tiefere Verbindung zu Deinem Kind
  • Resilienz und Selbstsicherheit für Dein Kind
  • Ein selbstständiges und unabhängiges Leben für Dein Kind
Diagnose-ADHS-und-jetzt

ADHS - Management

Ein kleiner Tipp mit großer Wirkung: Siehe ADHS nicht als Krankheit. Dein Kind ist einzigartig mit vielen tollen Eigenschaft und großartigen Talenten, die nur darauf warten, gefördert zu werden.

Erkläre Deinem Kind dies genauso. ADHS ist eine Persönlichkeitseigenschaft, so wie wir alle unterschiedliche Muster in unserer Iris haben oder individuelle Fingerabdrücke.

Was Dein Kind braucht …

  • Ruhige Reaktionen auf sein Verhalten
  • Verständliche, klare Regeln
  • Liebevolle Konsequenz in Deinem Verhalten
  • Immer wieder die Gewissheit, geliebt zu werden, egal wie es sich verhält
  • Die Aufteilung in Mini-Sektionen zur Bewältigung von Aufgaben

Begleite Dein Kind mit Ruhe und vertraue auf Deine Intuition.

Deine Intuition arbeitet am stärksten, wenn Du selbst innerlich ruhig bist und Dir regelmäßig etwas Gutes tust.

ADHS: und jetzt bist Du dran.

Und damit meine ich: du darfst den Fokus auch auf Dich setzen.

Du bist die Basis, das Fundament für Dein Kind.

Hand aufs Herz: wie soll Dein Kind etwas ändern, wenn seine wichtigste Bezugsperson selbst wie ein aufgewirbelter Sandsturm agiert statt wie der feste Fels in der Brandung?

Wann hast Du Dich das letzte Mal um Dich gekümmert?

Und nein, Du bist keine Rabenmutter, wenn Du das tust.

Im Gegenteil: Du bist ein wertvoller, ein eigener Mensch, der sich selbst Gutes tun darf.

ADHS-und-jetzt

Wie wär’s denn mal mit …

  • Einem ruhigen Bad in Kerzenschein, wenn Dein Kind schläft
  • Meditation mit Entspannungsmusik oder geführte Meditation
  • Einem Spaziergang in der Natur, wenn Dein Kind anderweitig beaufsichtigt wird
  • Eine entspannende Massage
  • Sauerstoff-Date: 10 Minuten tief ein- und ausatmen, bevor Du Dein Kind weckst. Ohne Smartphone, ohne Reiz-Gedöns. Vielleicht genießt Du dabei noch einen leckeren Kaffee 

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